Ablauf

Die Aktion zur Ländlichen Entwicklung in der Gemeinde Büllingen: Ein Programm in mehreren Etappen

Etappe 1 : Information und Befragung der Bevölkerung


April bis Juni 2007

Die aktive Beteiligung der Bevölkerung steht im Mittelpunkt der Aktion zur Ländlichen Entwicklung, die in unserer Gemeinde Mitte April gestartet ist. Im Rahmen von Bürgerversammlungen in den verschiedenen Ortschaften der Gemeinde bot sich für jeden die Möglichkeit, konkret etwas zur Verbesserung der Lebensqualität in seinem direkten Umfeld beizutragen.

Bei diesen Abendveranstaltungen erführen die interessierten Bürger - bei der Vorstellung der Ist-Situation - Neues über ihren Ort und ihre Gemeinde. Durch eine nachfolgende Gruppenarbeit mit abschließender Diskussion, konnten die Bürger diese Ist-Situation anhand ihrer individuellen Erfahrungen und Wünsche, Kritiken und Anregungen vervollständigen. Zur Sprache kamen dabei alle Bereiche, die das tagtägliche Leben unmittelbar berühren: so etwa Handel, Gewerbe, Landwirtschaft, Kultur, Soziales, Wohnraum, Tourismus, Jugend, Sport, Infrastruktur…

Den Abschluss dieser ersten Etappe bildete eine Syntheseveranstaltung, bei der die Ergebnisse der verschiedenen Bürgerversammlungen vorgestellt wurden.

Die Berichte der Bürgerversammlungen in den verschiedenen Ortschaften der Gemeinde und das Protokoll der Syntheseveranstaltung finden Sie in der Rubrik "Download".

  

Etappe 2 : Einsetzung der Örtlichen Kommission zur Ländlichen Entwicklung (ÖKLE)


September 2007

Diese Kommission ist an allen Phasen zur Erstellung und Umsetzung des Kommunalen Programms zur Ländlichen Entwicklung (siehe auch unter Etappe 5) beteiligt und agiert daneben gleichfalls als wichtiges Bindeglied zwischen der Bevölkerung und den kommunalen Instanzen.

Die Örtliche Kommission zur Ländlichen Entwicklung, wurde am 5. September 2007 offiziel durch den Gemeinderat eingesetzt. Ihre 39 Mitglieder wurden quer durch alle Ortschaften, Generationen, Berufszweige, Vereinigungen... ausgewählt.

Mehr als drei Viertel (30) der Mitglieder kommen unmittelbar aus der Bevölkerung.  Komplettiert wird die Kommission mit den Mitgliedern des Gemeinderates (9), um die Bindung zu den kommunalen Instanzen während des gesamten Prozesses zu gewährleisten.

Nähere Einzelheiten finden Sie auch unter der Rubrik "ÖKLE".

 

 Etappe 3 : Definition der Entwicklungsziele für die Gemeinde


September 2007 / Februar 2008

Die erste Aufgabe der Örtlichen Kommission zur Ländlichen Entwicklung besteht in der Ausarbeitung einer Entwicklungsstrategie für die Gemeinde als Ganzes.

Unter Einbeziehung der Anregungen und Wünsche aus den Bürgerversammlungen, beinhaltet diese Strategie präzise Entwicklungsziele, welche später die Basis für die Erarbeitung konkreter Projekte und Aktionen darstellen.

 

Etappe 4 Ausarbeitung der konkreten Projekte in Arbeitsgruppen


Februar bis August 2008

Diese Projekte und Aktionen werden in verschiedene Arbeitsgruppen ausgearbeitet, die sich einem genau definierten Thema widmen. Zu diesem Zweck sind die Arbeitsgruppen der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Das heißt: Neben den Mitgliedern der Örtlichen Kommission zur Ländlichen Entwicklung sind alle am Thema interessierten Bürger zur Mitarbeit aufgerufen.

 

Etappe 5 Erstellung des Kommunalen Programms zur Ländlichen Entwicklung (KPLE)


September bis Dezember 2008

Das Kommunale Programm zur Ländlichen Entwicklung ist die schriftliche Zusammenfassung der Ist-Situation, der Entwicklungsstrategie und der Ziele für die Gemeinde, sowie aller daraus resultierenden Projekte und Aktionen. Es ist das greifbare und nachlesbare Ergebnis des gesamten Prozesses, wie er in den Etappen eins bis vier beschrieben ist.

Im Rahmen dieser fünften Etappe verfeinert und ergänzt die ÖKLE das KPLE und erklärt das Programm letztlich für gültig - ehe es dem Gemeinderat und anschließend den Instanzen der Wallonischen Region in Namür zur Genehmigung vorgelegt wird.

Fazit : Wie geht es weiter?

Im Dezember 2008 endet der Prozess der Ausarbeitung des Kommunalen Programms zur Ländlichen Entwicklung.  Ein Prozess, der - gemeinsam mit den Bürgern - die Basis geschaffen hat für die nachfolgende Umsetzung der Empfehlungen, Ideen und Projekte.

Diese konkrete Umsetzungsphase, welche vorerst auf eine Dauer von 10 Jahren (2009 – 2019) ausgerichtet ist, unterliegt der ständigen Begleitung, Überprüfung und Auswertung durch die Örtliche Kommission zur Ländlichen Entwicklung.

Die Realisierung dieser Projekte und Maßnahmen kann nur in begrenztem Umfang mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden.  So sollten, neben der öffentlichen Hand, auch andere Finanzquellen gesucht und genutzt werden.

Selbstverständlich können sich die Bürger auch während dieser Umsetzungsphase weiterhin aktiv an der konkreten Ausführung von Projekten und Aktionen beteiligen und somit zur Entwicklung der Gemeinde beitragen.

Die Termine der Sitzungen der ÖKLE finden Sie in der Rubrik "Termine".