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Sehenswertes: Krewinkel


Die Siedlung enstand an der Ostseit des Hofes Manderfeld und entwickelte sich hier zu einem Zentrum.  Dazu trug sicherlich das hohe Alter des Ortes bei, der erstmals im Jahre 1397 urkundlich erwähnt wird. In diesem Jahr (1397) verpfändeten die Herren von Daun, die in Manderfeld, Auw und Tornbach Besitz hatten, mehrere Güter und Dienstleute, darunter den Henkin Dewardt, Vogt zu Krewinkel, an Gerhard von Blankenheim. Für die Deutung des Namens gibt es keine genauen Erklärungselemente.  Der Name der Ortschaft ist sicherlich nicht alltäglich.  Dennoch ist er im Eifelschrifttum nicht unbekannt. Krinkelt (Gemeinde Büllingen) und Krekel (früher Kreis Schleiden) treten in nach-mittelalterlichen Urkunden unter der Schreibweise Krewinkel auf.  Kein Wunder, dass diese Namensgleichheit zu manchen Verwechslungen führte, besonders wenn der Kontext der Erwähnung nicht deutlich ersichtlich ist.  Krinkelt und Krekel sind Schrumpfnamen von Krewinkel. Wann und wieso diese Namensbildung geschah, kann nicht mehr nachvollzogen werden.  Jedenfalls muss Krinkelt bei der Erwähung von 1397 ausgeschlossen werden; das historische Umfeld ist nicht vorhanden. Krekel hingegen kann bei der Prüfung der Urkunde von 1397 eventuell in Betracht gezogen werden.