Die Gemeinde Büllingen

Büllingen ist nicht nur die zweitgrößte und östlichste Gemeinde Belgiens, in Büllingen liegt auch das höchste Dorf und der zweithöchste Punkt in Belgien: auf Weißerstein (692m).

Der weiße Stein ist ein 2x2 Meter großer Quarzfelsblock, der in der Nähe von Mürringen aufzufinden ist. Man munkelt, es handele sich um ein Stück von einem Stern oder Asteroiden...

Natur und Landwirtschaft spielen eine wichtige Rolle in Büllingen. Der Naturpark "Hohes Venn-Eifel" lädt zu Wanderungen ein, Forst- und Landwirtschaft gehören zu den Haupttätigkeitsfeldern der Bevölkerung. Die Molkerei von Büllingen hat ihren Betrieb eingestellt, aber die Büllinger Butter gibt es auch heute noch.

Traditionen wie das Dorffest „Kirmes“ werden überall in der Eifel gepflegt, so z.B. in Rocherath. Die Kirmes beginnt mit dem Aufsetzen des Kirmesbaums. Dabei stellen die Junggesellen einen kunstvoll verzierten Baumstamm mit Kranz auf. Höhepunkt des Kirmeswochenendes: der Lancier, ein folkloristischer Tanz mit Bändern.

Nicht verpassen: die Narzissenwiesen im Oleftal, den Frühjahrsmarkt in Büllingen und Langlaufskifahren – den ganzen Winter durch.

(Quelle: www.dglive.be)

 

Zur geographischen Lage der Gemeinde Büllingen haben wir ebenfalls einige Informationen zusammen gestellt.

Ferner finden Sie auf unserer interaktiven Karte geschichtliches zu den einzelnen Ortschaften.

Nachstehend einige Zahlen :

Einwohnerzahl am 01.01.2013 :

5.508

 
Wegenetz :

ca 500 km

 
Durchschnittshöhe über dem
Meeresspiegel :

650 m

 
     
Waldfläche :

6.729,00 Ha

 
Fläche von Wiesen, Acker, Ödland :

7.432,89 Ha

 
bebaubare Landfläche :

864,00 Ha

 
Fläche des Industriegebietes :

22,11 Ha

 
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Gesamtfläche :

15.048,00 Ha

 

 

 

Das Wappen der Gemeinde Büllingen

Das heutige Gebiet der Gemeinde Büllingen gehörte seit Ausgang des Mittelalters bis zur Franzosenzeit (1794) drei verschiedenen Herren:

  • dem Fürsten von Oranien als Gebieter der Herrschaft Sankt Vith (zunächst Falkenburg, 1271, Nassau-Oranien ab 1416);
  • dem Kurfürsten von Trier als Landesherrn des Amtes Schönberg, zu dem die Altgemeinde Manderfeld sowie Teile des Dorfes Hünningen und 14 Häuser in Büllingen seit 1376 gehörten.  Das Dorf Hünningen und der Büllinger Teil gehörten nur personalrechtlich (nicht territorialmäßig) dem Kurfürsten von Trier;
  • dem Herrn von Jünkerath-Schleiden in der Lehnsherrschaft Jülich, die ihre Gerechtsame in Mürringen ausübte.  Im Jahre 1301 hatte Graf Friedrich III. von Schleiden Mürringen und den beim Dorfe liegenden Wald erworben.

In den drei Herrschaftsbezirken gab es eigene Schöffengerichte mit Galgenstätten und eigenen Weistümern. Diese Zugehörigkeit des Büllinger Landes klingt in der Bezeichnung "Dreiherrenwald" weiter. Die Herren von Schleiden-Jünkerath, Trier-Schönberg und Luxemburg-Sankt Vith besaßen gemeinsam den großen Waldbezirk östlich von Mürringen und Rocherath.

Das Büllinger Wappen weist auf diese drei ursprünglichen Herrschaftsbezirke hin:

 

Trierer Kreuz

Schleiden-Jülicher
Balken
Luxemburger Löwe


Diese Erklärung wurde durch Herrn Hubert JENNIGES, Ehrenpräsident des Geschichts- und Museumsvereins "Zwischen Venn und Schneifel", als Begründung für die offizielle Anerkennung des Wappens verfaßt.