Vogelgrippe in Belgien

Stallpflicht von Geflügel bleibt in Kraft - Ausnahmeregelung zur Einschließung von Raubvögeln ab 20.02.21

Aufgrund des hochpathogenen Vogelgrippevirus H5 müssen Geflügel und Vögel seit dem 15. November 2020 in Ställen gehalten oder mit einem Netz geschützt werden. Da das Virus trotz einer positiven Entwicklung immer noch präsent ist (in den letzten Wochen wurde eine Kontamination bei Wildvögeln in Eupen festgestellt), gelten folgende Maßnahmen weiterhin auch für Personen, die nur wenige Hühner besitzen:

  • Stallpflicht: Neben den professionellen Züchtern müssen auch private Geflügelhalter Geflügel und Vögel (Hühner, Ziervögel, Tauben, …)  einsperren oder durch Netze schützen, damit jeglicher Kontakt mit den Wildvögeln vermieden werden kann. Diese Maßnahme gilt nicht für Strauße.
  • Das Füttern und Tränken von Geflügel und Vögeln muss in geschlossenen Räumen oder so erfolgen, dass ein Kontakt mit Wildvögeln ausgeschlossen ist.
  • Die Trinkstelle darf nicht mit Regenwasser oder Oberflächenwasser aus einem Wassertank, der für die Wildvögel zugänglich ist, befüllt werden.
  • Alle Ansammlungen (Ausstellungen, Wettbewerbe, Märkte) von Geflügel und Vögeln sind sowohl für Fachleute als auch für Privatpersonen verboten.

Die AFSCA weist darauf hin, dass der Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern kein Risiko darstellt!

Die AFSCA hat in Bezug auf die Verpflichtung zur Einschließung von Raubvögeln Ausnahmeregelungen eingeführt. 

Diese Ausnahmeregelungen finden Sie hier.

Diese Maßnahmen gelten auf unbestimmte Dauer. 

Verfolgen Sie die Entwicklung der Lage in den sozialen Netzwerken der FASNK: FacebookTwitter oder auf http://www.afsca.be/consommateurs/extra/grippeaviaire/

Die aktuelle Situation der infizierten Standorte in unserem Land  können Sie hier verfolgen: http://www.favv.be/professionnels/productionanimale/santeanimale/grippeaviaire/casoiseauxsauvages.asp